Kindergartenfotografie mal anders und aus voller Leidenschaft

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„Ani, du machst so schöne Bilder von unseren Kindern. Kannst du nicht auch mal in der Kita vorbeikommen?“ – Vor ein paar Jahren fragten mich vermehrt Eltern, ob ich auch in Kindereinrichtungen fotografiere.

Für mich war diese Vorstellung undenkbar gewesen und sie machte mir Angst!

Gleichzeitig wusste ich aber auch, warum mich die Eltern fragten. Meine Tochter Elly war zu dieser Zeit selber noch im Kindergarten. Jedes Mal, wenn der Fotograf in der Kita war, waren wir unglücklich: Elly, weil es kein Spaß gemacht hatte und mein Mann und ich, weil die Bilder nicht wirklich unser Kind zeigten. Sie sah immer sehr verkrampft aus und nie so wie sie eigentlich ist. Und dann erst noch diese komischen Hintergründe…

Geht es euch auch so?

Wer mich kennt, weiß, dass ich Herausforderungen liebe, wenn ich erst einmal von einer Idee begeistert bin. Also startete ich einen ersten Versuch in Ellys Kita, besuchte Workshops, studierte Onlinekurse und erarbeitete mir eine Routine.

Mittlerweile gehört die Kindergartenfotografie seit 3 Jahren zu meinem festen Programm.

In diesem Blogartikel möchte ich Eltern und Erziehern erzählen, warum meine Kitafotografie anders ist und wie die Shootings und der Verkauf bei mir ablaufen.

Natürlichkeit und Spaß statt kahle Leinwand und verkrampftes Lächeln

Kennt ihr das: Voller Vorfreude fiebert ihr dem Foto-Tag in der Kita entgegen, zerbrecht euch den Kopf darüber, was euer Kind anziehen und vielleicht mitbringen soll. Erwartungsvoll kommt ihr mit eurem Kind in die Kita und was seht ihr dort? Eine weiße Leinwand, einen kahlen Stuhl, eine Kamera auf dem Stativ, keine Deko, geschweige denn Kuscheltiere. – Oh, wie trostlos!

Es dauert ca. 14 Tage, dann erhaltet ihr das Ergebnis. 4 Passbilder, 10 Aufkleber, 1 Bild in A4 Format und 3 Bilder in 10x15cm – und alles mit dem gleichen Motiv: Euer Kind kauert ohne ein Lachen vor der weißen Wand, schmollt in die Kamera und wartet, bis das Schrecken “Fotografieren” endlich vorbei ist!

Möchtet ihr das denn? Eigentlich nicht, oder?

          

Als Mama und Fotografin kenne ich diese Situation und ich weiß: Es geht auch anders!

Wenn ich in einer Kita fotografiere, wird jedes Kind beim Shooting an die Hand genommen. Es wird zusammen gelacht und gealbert. Statt auf einem kahlen Hocker vor einer weißen Wand zu sitzen, zeige ich die Kids wie sie sind!

Ich bringe in jeden Kindergarten verschiedene Deko mit. Die Kinder können damit spielen und sich selber in Pose setzen, wenn sie möchten.

Dabei habe ich immer im Hinterkopf, wie vergänglich die Zeit ist und wie schön es ist, Erinnerungen in Bildern festzuhalten.

Der Ablauf – Spiel, Spaß und Spannung für alle

Die Vorbereitungen

Im Januar rufe ich alle Einrichtungen an, von denen ich weiß, dass wir gemeinsam großen Spaß und schöne Bilder hatten. Zusammen mit der Leiterin und den Erziehern vereinbare ich einen Termin und wir besprechen die Gruppenbilder.

Einen Tag vorher rufe ich meistens in der Kita noch einmal an. Ich notiere mir, wie viele Kinder anwesend sein werden, wir schauen uns die Wettervorhersage an und entscheiden, ob wir drinnen oder draußen fotografieren.

Je nachdem wähle ich die Deko aus. Natürlich versuche ich immer wieder neue Kulissen, Spielzeuge und hübsche Dinge mitzunehmen, besonders wenn ich schon einmal in der Kita war. Am Vortag kommt alles in mein Auto rein.

Die Shootings

Mit vollgepacktem Auto, gut vorbereiteter Kameratasche und riesiger Vorfreude fahre ich in die Kita.

Ich fotografiere immer gruppenweise. Jedes Kind bekommt einen eigenen Code für die spätere Online-Galerie. So können die Eltern von Max Müller die Bilder von Lisa Lustig nicht sehen, was für viele Eltern immer ein ganz wichtiger Punkt ist.

Wir beginnen meistens mit den Minis, denn diese brauchen oft mehr Zeit – und die nehme ich mir gerne für die kleinen Knirpse!

Die großen Kinder wissen schon, wo der Hase langläuft. Sie machen routiniert mit und wir haben eine Menge Spaß.

Wenn ein Kind keine Lust hat oder ängstlich ist, gebe ich mir allergrößte Mühe, die Stimmung aufzulockern. Wir machen Späße, ich schneide Grimassen, erzähle Geschichten oder renne auch mal mit um die Wette. Es liegt mir wirklich am Herzen, dass die Kinder Freude haben, sich natürlich zeigen und wir schöne Bilder machen! Und sollte es doch mal nicht klappen, sage ich immer: Nicht so schlimm. Dann wird es nächstes Jahr umso besser.

    

Nachbereitung und Onlinebestellungen

Wenn der Vormittag vorbei ist, fahre ich in mein Studio und sichere die Bilder. In dieser Zeit teilt die Kitaleiterin die QR Codes an die Eltern aus.

Die Eltern können sich dann zu Hause am Computer, Laptop, Handy oder Smartphone registrieren. Sobald die Bilder bearbeitet sind, stelle ich sie online und die Eltern bekommen eine Benachrichtigung per E-Mail. In der Online-Galerie können sie bequem ihre Lieblingsbilder aussuchen und bestellen.

Ich freue mich immer total, wenn ich mir vorstelle, wie die Eltern beim Anschauen der Bilder vor Stolz und Liebe fast platzen!

Mappe vs. Onlinebestellungen

„Was, keine Mappen mehr?!?“, fragen mich immer viele. Ja, ich habe von den typischen Fotomappen zum Onlineverkauf gewechselt.

Die Nachteile von Fotomappen
Als ich mit der Kitafotografie anfing, sah mein Ablauf nach den Kita-Shootings ungefähr so aus:
wunderschöne Mappen gekauft
Bilder bearbeitet und bestellt (in Vorkasse gegangen)
gefühlt 700 – 1.000 Bilder auseinander sortiert
diese 700 – 1.000 Bilder in die Mappen einsortiert
den riesigen Stapel an Mappen in mein Auto gepackt

An einem vereinbarten Nachmittag bin ich dann in die Kita gekommen, um die Mappen zu verkaufen.

Viele Eltern waren allerdings erschrocken, weil sie vergessen hatten, dass Mappen-Tag ist. Sie hatten kein Geld mit oder wollten nicht alleine entscheiden, welche Bilder sie nehmen. So fragten sie mich, ob sie die Bilder mit nach Hause nehmen könnten, um das mit dem Partner zu besprechen. Das ging natürlich nicht.

Das Traurigste war allerdings, dass viele die Mappe auseinander genommen haben und einige Bilder im Müll landeten. Allein letztes Jahr habe ich wunderschöne Fotos im Wert von 400€ wegschmeißen müssen.

Die Mappen, die nicht am Mappen-Tag abgeholt wurden, weil beispielsweise das Kind Mittagskind war, lagen in der Kita und die Leiterin hat den Verkauf Wochen später noch für mich erledigt. Das ist natürlich nicht die Aufgabe von einer Leiterin oder den Erziehern. Sie sollen lieber Zeit mit den Kindern verbringen, stimmt’s?

Ich habe die Mappen immer mit viel Liebe gemacht und es hat mich entsprechend sehr, sehr viel Zeit und auch Geld gekostet.

Die Vorteile von Onlinebestellungen

Wie schon erwähnt, bekommt jedes Kind einen individuellen QR Code und somit eine eigene Online-Galerie. So könnt nur ihr allein die Bilder eures Kindes sehen.

Ihr könnt euch die Bilder ganz bequem zu Hause anschauen und zusammen mit dem Partner, eurem Kind und den Großeltern eure Lieblingsbilder auswählen und bestellen.

Ihr entscheidet auch, welches Bild in 10x15cm oder 13x18cm gedruckt wird.

Die Bezahlung ist genauso leicht: Euch stehen Paypal, Onlinebanking und Überweisung zur Auswahl. Es gibt den Fotoeinzelverkauf oder Paketpreise.

Ihr erhaltet die Bilder dann direkt per Post zu euch nach Hause.

Die Online-Galerie steht euch 8 Wochen zur Verfügung.

Auch für die Kindereinrichtung hat der Onlineverkauf Vorteile: Sie müssen keine Mappen mehr verteilen oder manchen Eltern wegen dem Geld hinterherrennen. Sie haben mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, für die ihr eure Kinder in die Kindereinrichtung bringt!

 

     

Wer sich mit der Onlinebestellung nicht auskennt, für den bin ich natürlich immer da! Erst letztens hatte ich einen Fall, bei dem die Eltern kein Internet hatten. Sie besuchten mich im Studio und wir haben die Bilder zusammen bestellt. Es gibt für alles eine Lösung – sprecht mich einfach an.

Ich liebe es, mit den Kindern beim Shooting rumzualbern und sie auf den Bildern so natürlich, unbekümmert und fröhlich zu zeigen, wie sie sind. – Und ich hoffe, dass auch genau das die Eltern bei meiner Kindergartenfotografie sehen.

Habt ihr Interesse daran, dass ich mit meiner Kamera und meiner Deko auch (wieder) in eure Kita komme? Dann meldet euch bitte bei mir! Ich gebe euch einen Flyer mit, den ihr dann in eurer Einrichtung abgeben könnt.

Eure Ani

 

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