Kinderfotografie: 5 Kindertypen und meine Lösungen

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Die wohl größte Sorge von Eltern vor einem Fotoshooting: Was ist, wenn mein Kind nicht mitmacht?

 

Wie ihr wisst, habe ich mich komplett auf die Kinder- und Familienfotografie spezialisiert und es ist mir wirklich ein großes Anliegen, dass ihr wisst: Jedes Kind ist anders und das ist total okay! Ich arbeite schon seit mehreren Jahren mit Kindern zusammen und habe somit auch schon viel erlebt.

 

Jedes Fotoshooting ist individuell, besonders mit Kindern! Ich weiß nie, was auf mich zukommt, wenn ein Termin vor der Tür steht.

 

Hat das Kind heute schlechte Laune? Ist es vielleicht gerade erst aufgewacht? Ist es schüchtern oder total aufgeschlossen mir gegenüber?

 

Für mich ist es die höchste Priorität, dass sich in erster Linie die Kinder beim Shooting wohlfühlen! (An zweiter Stelle kommen die Männer und dann die Frauen. Denn mit den Mamas hatte ich in der Regel schon Kontakt, weil sie den Termin mit mir vereinbart haben oder weil wir uns sowieso über einen längeren Zeitraum kennen.)

 

In diesem Blogartikel möchte ich euch 5 Situationen vorstellen, die ich mit Kindern schon hatte, und wie ich damit umgegangen bin. Ich hoffe, dass ich euch damit die Angst und Aufregung vor einem Shooting nehmen kann.

 

 

1. Kind will nicht mal ins Studio

 

Schüchterne oder trotzige Kinder stehen meistens vor meinem Studio und wollen nicht über die Türschwelle. Sie stecken sich den Finger in den Mund, drehen sich verlegen hin und her und blicken nach unten.

 

Meistens gehe ich da schon direkt auf das Kind ein und strecke ihm vorsichtig meine Hand zur Begrüßung entgegen. Oft reagieren sie nicht, aber ein Versuch ist es immer wert!

 

Die Papas oder Mamas tragen das Kind dann erst einmal ins Studio. Dort weiß ich: Ich muss mich intensiv mit dem Kind beschäftigen und widme ihm meine volle Aufmerksamkeit. Ich stelle einige Fragen, warte auf Antwort und lasse mich auf das Kind ein. Viele Kinder bringen ein Kuscheltier mit und wenn ich darauf eingehe, ist das Eis doch schnell gebrochen.

 

Ich kann mich auch noch gut an einen kleinen Jungen erinnern, der nicht vom Schoß seiner Mama wollte und dicke Krokodilstränen geweint hat. Ich bat die Mama, mich mit ihm alleine zu lassen. Ich habe mich dann mit ihm unterhalten und er hat sich langsam beruhigt. Unsere Lösung und das Ende der Tränen: Wir haben eine Gemeinsamkeit entdeckt, unsere Liebe für Pommes von McDonalds. So vereinbarten wir, dass wir nach dem Shooting zusammen welche essen und zack, sind wunderschöne Bilder entstanden!

 

 

2. Kind springt ins Studio und will gleich starten

 

Im Gegensatz zum ersten Fall gibt es auch Kinder, die direkt ins Studio stürmen und mit meinen Requisiten spielen.

 

Meine Reaktion: Die Kamera ist immer schon startklar für solche Situationen, ich schnappe sie mir und los geht es! Es gibt nichts Schöneres als ungestellte Bilder.

 

 

3. Kind ist total verkrampft

 

Dann gibt es auch die Kinder, die lieb und einfach sind und alles mit sich machen lassen. Das große Problem ist dabei aber: Es werden gestellte Bilder!

 

Für mich bedeutet es jetzt, Anweisungen zu geben, um das Kind aufzulockern und ihm spielerisch Hilfestellungen zu geben.

 

Ein weiteres Problem kann sein, dass das Kind wie in einer Zahnpasta-Werbung in die Kamera strahlt. Das wirkt auch sehr gestellt. Dann hole ich meine „Kitzelmaschine“ und bringe das Kind ganz natürlich zum Lachen.

 

 

4. Kind macht zwar mit, hat aber keine Lust und will lieber wieder nach Hause

 

Dafür gibt es eine kleine Bestechung im Studio. Süßigkeiten habe ich nämlich IMMER da. 🙂

 

 

5. Kind hört überhaupt nicht auf die Eltern und dominiert das ganze Shooting

 

Das ist ein spezieller Fall, den ich über einen Zeitraum beobachte und mich dann nach Absprache mit den Eltern einbringe.

 

Ich selber bin auch Mama und weiß sehr gut damit umzugehen. So frage ich auch die Eltern, ob ich ihnen eins, zwei Tipps auf den Weg mitgeben darf.

 

 

 

Ein Shooting ist, vor allem beim ersten Mal, sehr aufregend und niemand weiß so richtig, was passieren wird. Aber ich kann euch sagen: Bisher habe ich immer eine Lösung gefunden, mit der alle glücklich waren. 😉

 

Deswegen kann ich euch auch nur ans Herz legen, dass ihr euch einen Fotografen sucht, der sich auf Kinderfotografie spezialisiert hat und ruhig und professionell auf eure kleinen Mäuse eingehen kann.

 

Welche Erfahrungen habt ihr bisher so gemacht? Plagen euch Ängste und Zweifel vor einem Shooting? Schreibt mir gerne in die Kommentare.

 

Eure Ani

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